Für Männer

Kommt Ihnen dieser Dialog bekannt vor?

Sie: „Was hast du“

Er: „Nichts“

Männer neigen dazu, ihren körperlichen und besonders ihren psychischen Zustand zu ignorieren und zu bagatellisieren. Das liegt unter anderem daran, dass sie ihre Gefühle weniger wahrnehmen bzw. ihnen weniger Bedeutung zumessen. Somit werden eigene Bedürfnisse nicht erkannt und formuliert und es entsteht ein Teufelskreis aus Frustration und erfolglsosen Problemlösungsstrategien. Anstatt die eigenen Strategien zu ändern, versucht man(n) mit noch mehr Energie die Probleme auf gleiche Art und Weise zu lösen. Die Folgen sind körperliche Krankheitssymptome und eine gestörte Interaktion mit der Umwelt, z.B. Unverständnis, Depression,  Aggression, Sucht bis hin zum Suizid.

Es ist wichtig, dass Männer ihrer Gesundheit mehr Aufmerksamkeit schenken, so rückt  z.B. das Thema Depression bei Männern auch zunehmend stärker in den öffentlichen Focus.

»Man kennt das ja, man ist Mann, man ist stark und drückt erst mal die Gefühle weg und kämpft. Ich habe Schweißausbrüche gehabt, ich hatte panische Angst, Fehler zu machen. Die ganzen Symptome wie Herzschmerz, Schlaflosigkeit, Beklemmungsgefühl – ich hab´ das alles gehabt, aber ich hab´s einfach ignoriert. Ich habe mich emotional zurückgezogen, auch der Kontakt zur Partnerin ging verloren – aber das war ein schleichender Prozess, Du selbst merkst das gar nicht. Und am Ende war es dann so, dass ich einfach keine Kraft und keine Lust zu leben mehr hatte.«

Babak Rafati
ehemaliger FIFA- und DFB-Schiedsrichter, Buchautor
Quelle: Ratgeber Männergesundheit 01 – Depression, zu beziehen über

https://www.stiftung-maennergesundheit.de/wissensreihe.html

 

Psychische und körperliche Belastungen sind nichts, weswegen man(n) sich schämen muss, im Gegenteil, sie sollten so früh wie möglich wahr- und ernstgenommen werden. Ich biete Ihnen professionelle Hilfe und Unterstützung, wenn Sie nicht mehr weiter wissen.

„Wenn etwas nicht funktioniert, probiere etwas anderes“

Dieser Satz klingt etwas banal, trifft aber im Kern eine Lösungsmöglichkeit.
Grundlage dazu ist zunächst das Erkennen von stressauslösenden Situationen und deren Bewertung, die Wahrnehmung der eigenen Gefühlswelt und das Formulieren von eigenen Bedürfnissen.

In einem zweiten Schritt finde und stärke ich mit Ihnen Ihre individuellen Ressourcen und Kraftquellen und  unterstütze Sie bei der Entwicklung neuer Handlungsstrategien.